Samstag, 3. März 2007

Klimaerwärmung


Oh man, ich schäme mich. Jetzt habe ich schon so lange nichts mehr gebloggt, aber irgendwie hatte ich in der letzten Zeit einfach nicht die Zeit für einen Eintrag. Und selbst wenn ich mal etwas Freizeit hatte, bin ich totmüde ins Bett gefallen.
Na ja, auf jeden Fall bin ich wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Was gibt es Neues?
Mal ein wirklich ernstes Thema, die Klimaerwärmung. Der wärmste Winter seit mehr als hundert Jahren, ist mir als Snowboarder deutlich in Erinnerung geblieben. Immer wieder treten Orkanböhen auf, Kyrill nicht zu vergessen. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich seit über einer Woche das Gleiche. Regen! Und zwar richtig sintflutartig. Unsere Pole schmelzen immer weiter ab. Nun kam das böse Erwachen. Noch 13 Jahre!, dann ist die Klimakatastrophe unabdingbar! Mir hat das doch zu denken gegeben und als Tierfreund erst Recht. Die Bilder von Eisbären, den großen Polarbären, um genau zu sein, die hilflos auf Schollen treiben, vor Erschöpfung ertrinken, weil ihre Wege, die sie von Eisfläche zu Eisfläche zurücklegen müssen immer größer wird, oder einfach nur verhungern. Die Konsequenz des Nahrungsmangels ließ diese friedlichen und sehr sozialen Tiere sogar zu Kannibalen werden! Den Gedanken daran, dass wenn ich vielleicht mal Kinder kriege, sie diese sanften Riesen nur noch aus Büchern kennen, macht mich zu gleichem Maße traurig als auch wütend.

Doch wie lässt sich das fast Unvermeidbare doch noch verhindern? Hat unsere Gesellschaft überhaupt noch eine Chance "Mutter Erde" zu retten?
Viele Spezialisten arbeiten jetzt auf Hochtouren und bringen dabei mehr oder minder sinnvolle Ergebnisse zu Stande. Über einen weniger sinnvollen Vorschlag musste ich trotz der ernsten Lage lachen. Der intelligente Forscher hat vorgeschlagen, Kühe abzuschaffen! Ist doch genial, oder?
Sinnvolle Vorschläge sind immer zweischneidig. Auf der einen Seite, mag es wirklich sinnvoll sein, dass Pkw's mit zu hohem CO2-Ausstoß nicht mehr in Innenstädte dürfen und Rußpartikelfilter nun fast schon zur Pflicht gemacht werden sollen aber auf der anderen muss man immer bedenken, dass dieser Kampf um unsere Ozonschicht nicht nur auf dem Rücken der Autofahrer ausgetragen werden kann. Industrieriesen vor allem in Entwicklungsländern und (sorry, ist nun mal so) der USA müssten auch viel mehr zur Kasse gebeten werden. Dann wäre die Motivation, mehr Geld in Forschung und Entwicklung zu investieren vielleicht größer.
Tja, und dann wären da noch die Flugzeuge. Ich muss gestehen, dass ich auch ein absoluter Reisefan bin. Australien, Canada und USA sind verlockende Ziele aber doch zwischen 9 und 24 Stunden Flug von Frankfurt/München aus entfernt. Doch wenn man mal bedenkt, wieviele Tonnen Cerosin da auf der Strecke bleiben wird mir ganz anders. Doch ich selbst möchte auch nicht auf meine Fernreisen verzichten, gebe ich zu, aber das sind nun mal alles Faktoren, die unserem Klima zu schaffen machen.
Letztlich kann man wohl sagen, dass sich ein enormes Umdenken in der Gesellschaft entwickeln muss um die bevorstehende Katastrophe zu vereiteln. Ich für meinen Teil nehme mir vor, die Sonntagsbrötchen mit dem Fahrrad zu besorgen, denn Kurzstrecken muss man ja nicht immer mit dem Auto fahren. Denkt doch auch mal drüber nach, was ihr persönlich für unsere Umwelt unternehmen könntet. Oft sind es Kleinigkeiten, die sich am Ende summieren und vielleicht die Rettung bedeuten könnten.

Passt auf euch und unsere Umwelt auf!
Phönix

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